EMSA Blog
Jetzt wird pikiert!

Jetzt wird pikiert!

Was ist eigentlich aus den Samen geworden, die ich Anfang März in die Erde gesteckt hatte (meinen Beitrag dazu findet ihr hier)? Das Saatgut hat sich mittlerweile zu kleinen grünen Pflänzchen entwickelt! Also nichts wie ran an die jungen Triebe und ab damit in einen neuen Topf! Ich habe das Pikieren bereits am Wochenende erledigt - nun seid ihr dran!

 

Warum pikieren?

Bestimmt fragt ihr euch jetzt, warum es überhaupt nötig ist, die Setzlinge in einen neuen Topf zu stecken, d.h. zu pikieren. Ganz einfach: damit die Pflanzen sich nun weiter gut entwickeln können, brauchen sie jetzt viele Nährstoffe und ausreichend Platz. Sobald sie 2-3 Blätter ausgebildet haben und es noch dazu eng im Topf wird, ist es an der Zeit, die Setzlinge aus der nährstoffarmen Anzuchterde zu holen. Daher benötigt ihr nun reichhaltige Balkon-/Gartenerde und jede Menge Töpfchen. Unterlässt man das Pikieren, werden die Pflanzen schwach, dünn und anfällig für Krankheiten.

 

Setzlinge richtig vereinzeln

Am leichtesten tut ihr euch mit einem Pikierholz. Alternativ könnt ihr auch einen stumpfen Bleistift verwenden. Damit hebt man die Setzlinge vorsichtig an, um sie unversehrt mit ihren Wurzeln aus dem Gefäß zu holen. Stecht nun mit dem Pikierholz ein kleines Anzuchtloch, in einen mit Bio-Blumenerde gefülltes Gefäß. Hierfür bieten sich prima leere Joghurtbecher oder Milchtüten an.

 

Damit die Pflanzen Ende Mai keinen Frischluftschock erleiden, stelle ich sie an schönen Tagen ins Freie. Abends, wenn es wieder kühler wird, dürfen die empfindlichen Setzlinge wieder in die Wohnung.

 

 

BildergalerieBildergalerieBildergalerie
Ähnliche Beiträge

Kommentare (0)

Keine Kommentare gefunden!

Hinterlasse einen Kommentar