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Gute Nachbarn, schlechte Nachbarn

Gute Nachbarn, schlechte Nachbarn

Welche Pflanzen vertragen sich?

Alles neu macht der Mai! Gerade sprießen überall, wo man hinschaut, frisches Grün und bunte Blumen und wecken in uns die Lust aufs Gärtnern. Geht euch das auch so?

Damit es in euren Gärten, den Blumenkästen auf dem Balkon oder auch im Gemüsebeet möglichst bunt wird, haben wir einen tollen Tipp: Mischkulturen! Sie bringen neben einer bunten Vielfalt und einem hübschen Aussehen noch viele weitere Vorteile mit sich. Bei einer gut geplanten Bepflanzung lassen sich Krankheiten und Schädlinge sowohl im Boden, als auch an den Pflanzen vermeiden.

Die Natur ist das beste Beispiel: In naturbelassenen Gebieten sieht man niemals nur eine Pflanzenart an einer Stelle, sondern immer verschiedene Arten zusammen.

 

Tipps für die perfekte Mischkultur

Wenn ihr ein Beet oder einen Pflanzkübel mit einer Mischkultur anlegen möchtet, müsst ihr ein paar Dinge bedenken. Bei der Bepflanzung solltet ihr darauf achten, dass die Setzlinge nicht zu eng aneinander in die Erde gesteckt werden. Die direkten Nachbarpflanzen sollen sich nicht stören oder bedrängen. Sowohl die Blätter, als auch die unterirdischen Wurzelsysteme brauchen genügend Platz. Idealerweise pflanzt ihr also Tiefwurzler, wie beispielsweise Kürbisse, neben Flachwurzler, wie Erbsen oder Zwiebeln.

Auch Düfte und Wurzelausscheidungen von Pflanzen sollten bei der Bepflanzung berücksichtigt werden. Einige Pflanzen vertragen sich dadurch ganz und gar nicht. In anderen Fällen können sich diese jedoch sogar gegenseitig fördern, schützen und sogar den Geschmack positiv beeinflussen. Ein Beispiel: Frühkartoffeln, die neben Kümmel oder Koriander gepflanzt werden.

Schädlinge sind ebenfalls ein wichtiges Thema. Es sollten niemals Pflanzenarten nebeneinander gepflanzt werden, die die gleichen Schädlinge anziehen. Dies würde deren Ausbreitung nur begünstigen und im schlimmsten Fall die Ernte vernichten. Günstige Kombinationen, wie Karotten und Zwiebeln, halten sich gegenseitig ihre Schädlinge fern.

Es gibt übrigens auch ein paar Pflanzenarten, die als Helfer bezeichnet werden. So bekämpfen beispielsweise Ringelblumen, Kamille und Tagetes Schädlinge wie Fadenwürmer.

 

Gute und schlechte Kombinationen im Gemüsebeet

Hier zeigen wir euch ein paar Beispiele für gute und schlechte Pflanzennachbarschaften bei beliebten Gemüsesorten:

 

 

Gute Nachbarn

Schlechte Nachbarn

Tomaten

Basilikum, Oregano, Petersilie, Kohlrabi, Kopfsalat, Sellerie, Spinat, Zucchini

Kartoffeln, Fenchel, Gurken

Gurken

 

Bohnen, Dill, Kohl, Sellerie, Zwiebeln

Kartoffeln, Radieschen, Tomaten

Möhren

Endivie, Erbsen, Knoblauch, Salate, Zwiebeln und Porree (Schutz vor Schädlingen), Dill (Geschmack)

Rote Bete

Kartoffeln

 

Kohl, Koriander, Kümmel (Geschmacks-verbesserung)

Tomaten, Zwiebeln, Erbsen, Gurken, Knoblauch, Kohl, Rote Bete, Sellerie, Sonnenblumen,

 

 

Richtig Bepflanzen auf Balkon oder Terrasse

Mischkulturen mit kleinbleibenden Sorten passen besonders gut in eure Blumenkästen auf dem Balkon. Für größere Pflanzenkombinationen eignen sich Pflanzkübel wie die von ESTERAS. Sie sind aus sehr leichtem, robustem Material und haben besonders authentische Oberflächen, die auf eurer Terrasse toll zur Geltung kommen.

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Bildnachweis: Cora Mueller/shutterstock.com, Alexander Raths/shutterstock.com

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