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Plätzchen backen mal anders

Plätzchen backen mal anders

Der Sommer liegt nun schon in weiter Ferne, und ich sehne mich nach dem Duft und Geschmack meiner leckeren Kräuter zurück. Wie gut, dass ich einen Vorrat angelegt habe. Rosmarin, Thymian, Lavendel und Co. habe ich im Sommer schon zu kleinen Sträußchen gebunden und getrocknet. Jetzt kommen sie zum Einsatz!

Es wird langsam kälter, und ich freue mich schon darauf, es mir mit einem heißen Tee und einer Decke auf dem Sofa gemütlich zu machen. Dann fehlen mir nur noch leckere Plätzchen zu meinem Winterglück. Los geht also das Kekse backen!

In meinem selbst geschriebenen Rezeptbuch habe ich diese tollen Kräuterplätzchen wiederentdeckt:

Zum Plätzchen backen braucht ihr:

  • 225g Mehl
  • 75g Zucker
  • 125 kalte Butter
  • 1 Eigelb
  • 1 Prise Salz
  • Je 1-2 Esslöffel getrockneten Thymian, Rosmarin und Lavendel

Aus diesen Zutaten knetet ihr einen Mürbteig, die Kräuter zerbröselt ihr einfach grob und knetet sie mit in den Teig. Dann stellt ihr den Teig eine Stunde in den Kühlschrank. Zeit für eine Tasse Tee! :-)

Rollt den Teig anschließend dünn aus und stecht die Plätzchen aus. Bei 175 Grad (Ober-/Unterhitze) backen – fertig ist die duftende Leckerei.

Passend zur Jahreszeit habe ich für euch noch ein altes englisches Rezept für Shortbread mit Rosmarin.

Dazu braucht ihr:

  • 340g Butter
  • 125g Zucker
  • 3 Esslöffel frischen, fein gehackten Rosmarin
  • 350g Mehl
  • ¼ Teelöffel Salz
  • 2 Teelöffel Zucker zum Verzieren

Butter und Zucker schlagt ihr in einer großen Schüssel schaumig, dann rührt ihr Mehl, Salz und den Rosmarin unter und stellt den Teig eine Stunde lang kalt.

Rollt den Teig ca. 5mm dick aus und schneidet Rechtecke aus. Vor dem Backen bestreut ihr die Kekse leicht mit Zucker. Gebacken wird das Shortbread bei 175 °C für ca. 8 Minuten. Fertig sind sie, wenn die Ränder leicht gebräunt sind.

Lasst das Gebäck bei Zimmertemperatur abkühlen und bewahrt es gut verschlossen in Keksdosen auf. Besonders gut schmeckt das Shortbread, wenn es ein paar Tage durchgezogen ist.

Und jetzt genießt den Winter – mit dem Duft des Sommers in der Nase.

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