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Der Geschmack des Morgenlandes

Der Geschmack des Morgenlandes

So holt ihr die Gewürze Asiens in eure Küche

Koriander, Minze, Chili, Zitrone, Ingwer, Nelke, Kardamom und noch unzählige weitere Pflanzen vereinen sich zu den klassischen Gewürzen des Morgenlandes. Schier unendlich viele Curry-Mischungen beinhalten diese Kräuter und machen ein scheinbar einfaches Reisgericht zum Geschmackserlebnis! Ein paar dieser Exoten könnt ihr ohne Probleme selbst anbauen und habt sie für eure Gerichte so immer griffbereit.

Koriander

Das ist die Petersilie des Morgenlandes. Kaum ein Gericht kommt ohne den Geschmack von Koriander aus. Egal ob frisch oder als Pulver, Koriander ist ein Muss! Dieses Kraut lässt sich prima aussäen und schon nach wenigen Tagen zeigen sich die ersten Blättchen. Übrigens solltet ihr auch die Stängel mit ins Gericht geben, diese sind besonders aromatisch.

Minze

Es gibt unendlich viele Sorten von Minze: Pfefferminze, Wasserminze, Ross-Minze, Schokominze und und und. Die klassisch arabische Küche arbeitet meist mit der marokkanischen Minze. Grundsätzlich ist Minze sehr einfach in der Pflege. Wichtig ist, sie immer gut zu gießen. Außerdem sollte die Pflanze stets in einen Topf gepflanzt werden. Sogar, wenn ihr einen Garten habt, denn die Minze vermehrt sich sonst extrem und verdrängt andere Pflanzen.

Chili

Für eine gute Schärfe sorgen Chilischoten. Diese werden nicht immer frisch zu den Speisen gegeben, sondern häufig als Chiliflocken oder Pulver. Im Februar werden aus den Samen der Chilis in der Wohnung kleine Pflanzen vorgezogen. Ab Ende Mai reifen sie dann im Garten oder auf dem Balkon. Sie brauchen viel Wärme, um ihr scharfes Aroma entwickeln zu können. Übrigens gibt es Chilis von fruchtig bis feurig scharf. Es ist also auch für diejenigen eine Chilipflanze gewachsen, die es nicht ganz so extrem mögen.

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Ingwer

Hier ist Geduld gefragt, denn erst nach ungefähr einem Jahr kann geerntet werden. Für den eigenen Anbau besorgt ihr euch eine Bio-Ingwerknolle. Diese sollte möglichst viele „Augen“ haben - das sind die kleinen grünen Knospen aus denen später eine neue Knolle heranwächst. Zerteilt die Ingwerwurzel in kleine Stücke, die Schnittstellen sollten einen Tag lang trocknen, bevor ihr sie in die Erde setzt. Achtet darauf, dass die Knospen seitlich stehen, wenn ihr sie in den Topf legt. Mit ca. 2-3 cm Erde bedecken, angießen und warten.

Viel Spaß wünsche ich euch beim Ausprobieren!

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Kommentare (1)

  1. Gabriele am 06.07.2016
    tolle Tipps, besonders der vom Ingwer, werde ich umgehend ausprobieren - herzlichen Dank

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