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Kekse aufbewahren

Kekse aufbewahren

So bleiben Plätzchen und Co. lange ein knuspriger Genuss

Wie man Kekse aufbewahren muss, damit sie lange knackig frisch bleiben, wird besonders zur Weihnachtszeit wieder ein brandaktuelles Thema. Denn Weihnachtszeit bedeutet Plätzchenzeit. Kekse, Stollen, Lebkuchen und Co. werden im Überfluss gebacken und verschenkt. Schnell werden Mengen hart oder pappig, schmecken nicht mehr frisch und aromatisch oder zerbröseln.

Wer also während der gesamten Adventszeit knusprig leckere Plätzchen und Konsorten genießen möchte, der muss nicht jede Woche am Backofen stehen. Mit der richtigen Aufbewahrung halten sich die guten Stücke auch über mehrere Wochen.

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Beim Backen fängt die Frische an

Früh backen, lange genießen. Um in der Adventszeit in diesen Genuss zu kommen, sollte man schon während des Backvorgangs die Zutaten und ihre Frische überprüfen. Was nützt schließlich ein frisch gerührter Teig, wenn die Zutaten schon alt und muffig schmecken. 

Beliebte Backzutaten wie Nüsse halten sich mehrere Monate in luftdicht verschlossenen Behältern. Jedoch sollte man vorher testen, ob die Nuss noch genießbar ist. Dies kann man ganz einfach durch einen Schütteltest herausfinden. Klappert der Kern einer Haselnuss, ist er eingetrocknet und man sollte die Nuss besser wegwerfen. Gemahlene Nüsse und Mandeln halten sich bei unter 20 °C etwa vier Wochen. Vanilleschoten lassen sich bei Temperaturen unter 16 °C sogar bis zu drei Jahre lagern. Es bilden sich mit der Zeit zwar oft Kristalle, dies ist jedoch nicht problematisch. Falls Schoten eingetrocknet sind, kann man sie in warmes Wasser legen und so wiederbeleben. Dadurch lässt sich das Mark der süßen Schote viel besser heraus schaben. Blockschokoladen halten sich bei Raumtemperatur 12-15 Monate. Für alle Zutaten wie zum Beispiel Mehl und Zucker gilt: dunkel und trocken in fest verschließbaren Dosen lagern. Dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Nach dem Backen sollte das frisch gebackene Gebäck unbedingt gut abkühlen, bevor es verstaut wird.

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Plätzchen lagern

Sobald die Plätzchen völlig ausgekühlt sind und auch die Verzierung getrocknet ist, kann das Verpacken beginnen. Jetzt kleben sie nicht mehr zusammen und können in verschiedenen Lagen in gut verschließbaren Dosen aufbewahrt werden. Verschiedene Sorten sollten in getrennten Behältnissen gelagert werden oder durch ein Pergamentpapier zwischen den Lagen getrennt werden, damit das jeweilige Aroma behalten wird. Ideal sind Blechdosen oder luftdicht verschlossene Plastikbehälter, die mit einer Folie ausgelegt werden und die Plätzchen weich einbetten. Die knusprigen Naschereien bevorzugen einen trockenen und nicht zu kalten Aufbewahrungsort. Am besten eignet sich hierbei die ganz normale Raumtemperatur. Solange diese Faktoren eingehalten werden, entfalten die Plätzchen ein noch schmackhafteres Aroma und bleiben auch bis zur Weihnachtszeit lecker und knusprig. Natürlich gelten die Aufbewahrungstipps auch für Gebäck, das im Supermarkt gekauft wurde. 


Unterschiede bei weichen und harten Plätzchen

Plätzchen mit verschiedenen Geschmacksrichtungen und unterschiedlicher Konsistenz sollten getrennt voneinander aufbewahrt werden. Weiche Plätzchen sollten somit nicht gemeinsam mit knusprig harten Keksen in einer Dose verweilen. Beide benötigen zwar einen luftdichten Aufenthaltsort, bevorzugen jedoch innerhalb der Dose eine unterschiedliche Behandlung. So fühlen sich weiche Plätzchen, die beispielsweise mit Marmelade gefüllt sind oder mit Haferflocken und Kokos gebacken wurden, in einer Decke aus Frischhaltefolie gut aufgehoben. Die Dose mit harten Keksen sollte jedoch mit Alufolie ausgekleidet werden. Fettreicheres Gebäck, wie zum Beispiel die Makrone, bevorzugt eine kühle Lagerung in Gefrierdosen. Mit Schokoguss verzierte Leckereien mögen wiederum ein mildes Klima, denn sobald es zu kühl wird, werden sie schnell grau.

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Kekse frisch halten – wie lange geht das gut? 

Wie lange Kekse und Co. haltbar sind, hängt natürlich von der Art des Gebäcks ab. Solange man alle Tipps und Tricks bei der Aufbewahrung einhält, bleiben trockene Kekse bei Zimmertemperatur in ihren Dosen bis zu acht Wochen frisch. Mit Creme gefüllte Plätzchen sollten nicht länger als eine Woche aufgehoben werden und als erstes verspeist werden. Florentiner und andere Kekse dieser Art halten ungefähr eine Woche, Vanillekipferl, Spitzbuben und Heidesand rund drei Wochen und Zimtsterne etwa einen Monat. Zimtsterne und Lebkuchen entfalten ihren Geschmack sogar erst, wenn sie eine Zeitlang ruhen. Nach dem Backen sollten sie einen Tag offen liegen gelassen werden und erst dann für ein paar Wochen in der Dose landen. Noch schmackhafter als ohnehin schon sind sie erst nach zwei bis drei Wochen Lagerzeit. Um das Aroma von Zimtsternen und Lebkuchen möglichst lange zu halten, kann man eine Apfelscheibe mit in die Keksdose legen. Dadurch bleiben sie länger frisch und schön saftig. 


Plätzchenreste einfrieren

Was viele nicht wissen: Das meiste Gebäck kann man problemlos in kleinen Portionen einfrieren und bei Bedarf auftauen. Torten, Kuchen und Kleingebäck lassen sich am besten unverpackt bei Zimmertemperatur auftauen, damit sie im Kondenswasser nicht matschig werden. Tiefgefroren hält sich das Gebäck bis zu drei Monate – Rührteig sogar doppelt so lange. Mürbeteig sollte allerdings vorsichtig behandelt werden, da er sehr schnell zerbricht. Achtung: Baiserkuchen, Makronen, Füllungen mit Buttercreme oder Pudding, Gebäck mit Joghurt, saurer Sahne, Dickmilch oder Crème fraîche sollten besser zum eiskalten Winterschlaf in die Truhe geschickt werden.


Verpackung für Plätzchen

Selbst gemachte Geschenke aus der Küche liegen voll im Trend. Besonders während der Weihnachtszeit bringt man gerne frisch gebackene Leckereien als Mitbringsel mit. Wer Backwerk verschenken möchte, sollte es in fest verschlossenen Plastiktüten oder –dosen verwahren. Das Gebäck sollte nur an der Luft liegen, wenn es auch sofort verzehrt wird. Schöne Plätzchen haben auch eine schöne Verpackung verdient. Man gibt sich so viel Mühe beim Backen – da sollte die Verpackung genauso liebevoll ausfallen. Es gibt viele Bastelideen, die einfach umzusetzen sind und den süßen Leckereien den großen Auftritt garantieren, der ihnen zusteht. Zu kaufen gibt es die klassischen, durchsichtigen Tütchen oder auch andere ausgefallene Verpackungsideen aller Art überall. Zum Beispiel Schachteln, Kuverts, Boxen oder Gläser mit schönen Mustern oder Weihnachtsmotiven. Doch was eine persönlichere Note verleiht, sind handgeschriebene Anhänger oder selbst gestaltete und originell beklebte Verpackungen.
 

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