Futter- & Vogelhäuschen

Im Vogelhaus piept’s

Futter- und Vogelhäuschen bieten Kleinsingvögeln wie Blaumeisen oder Haussperlingen nicht nur beste Nistbedingungen, sondern auch optimalen Schutz. Ob in einen Baum gehängt, an die Hauswand geschraubt oder ans Balkongeländer befestigt sind Futter- und Vogelhaus echte Hingucker. 

Buntes Gezwitscher - Nistkasten und Futterhaus für heimische Vögel

Wenn im Frühjahr auch bei den Vögeln die ersten Frühlingsgefühle aufkommen und sich männliche Vögel für die Balz aufplustern, wird es für Vogelfreunde Zeit, Nistkästen aufzuhängen. Ein buntes Vogelhäuschen lockt nicht nur Meise, Sperling & Co. in den Garten, sondern ist auch ein hübsches und verspieltes Accessoire für den Garten oder Balkon.

Vogelzucht für Hobbygärtner

Blaumeise, Haussperling & Co. erfreuen im Sommer nicht nur Augen und Ohren, sondern sind für Hobbygärtner zusätzlich nützlich. Weil Insekten und kleine Weichtiere im Sommer ganz oben auf ihrem Speiseplan stehen, sind Vögel effektive Helfer bei der Schädlingsbekämpfung im heimischen Garten. Hält z. B. ein Meisenpaar im Garten Einzug, kann es mit seinen Nachkommen in 365 Tagen bis zu 70.000 Raupen und 20 Millionen Insekten vertilgen – echte Leckermäulchen.
Doch leider werden die meisten Vogelarten durch kurz geschnittene Rasen und Pflasterungen des Bodens zunehmend aus deutschen Städten verdrängt. Hier fehlen den Vögeln geeignete Nahrung und geschützte Plätze zum Nisten und Brüten. Nützliche Tipps und Tricks helfen dabei, die Vogelwelt durch den eigenen Beitrag zur Vogelzucht weiterhin so bunt und fröhlich zu halten. So können Hobbygärtner die Ansiedlung und Haltung der nützlichen Vögel unter anderem mit künstlichen Nisthilfen fördern.

Was können Vogelfreunde für die zwitschernde Vogelwelt tun?
Wer nur ein paar einfache Punkte beachtet, kann bereits einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, den Lebensraum von Blaumeise, Sperling, Rotkehlchen und Co. zu verbessern:

  • Verzichten Sie im Garten und auf dem Balkon auf chemische Unkrautvernichter und Gifte jeglicher Art.
  • Pflanzen Sie einheimische Sträucher und Stauden, wie Kamille, Johanniskraut oder Staudenlein als Nahrungsquelle für Vögel an. Auch Kompostplätze bieten Lebensräume und Nahrungsquellen für verschiedene Vogelarten.
  • Schaffen Sie vielfältige Strukturen und Nischen, in denen sich die Vögel ungestört einnisten können. Lassen Sie beispielsweise Laub mehrere Tage liegen oder kehren Sie es unter Sträucher, damit die Vögel dort nach Würmern Ausschau halten können.
  • Auch Nistkästen und Vogelfutterhäuschen sind tolle Möglichkeiten, um den gefiederten Freunden ihre bunte Vogelwelt zu verschönern.

Der richtige Nistkasten

Ein Heim für Vögel auf dem Balkon oder im Garten
Die meisten heimischen Vogelarten beginnen mit dem Nestbau im April. Ihre Nester dienen den Vögeln vor allem als Schutz für ihre gelegten Eier und später für die Jungvögel. Heimische Vogelarten wie Blaumeise oder Haussperling können jedoch immer weniger Material für ihren Nestbau finden. Durch das Aufhängen von Nistkästen können Tierfreunde den Vögeln einen geschützten Ort zum Nisten und Brüten bieten. Wer keinen Nistkasten kaufen möchte, kann diesen auch ganz fix selber bauen. Dabei sollte besonders auf wetterbeständiges und langlebiges Material Wert gelegt werden. Gut eignen sich Bretter aus Eichen- oder Lärchenholz. Für Sperling oder Meise sollte der Nistkasten auf einer Höhe zwischen anderthalb und drei Metern aufgehängt werden. 

Das brauchen große und kleine Vögel 
Die Lochgröße des Nistkastens entscheidet darüber, wer als Bewohner einziehen kann. Für Meisen ist eine Lochgröße von etwa 27 mm ausreichend, für Sperlinge sollte es mit etwa 33 mm Durchmesser schon etwas größer sein. Sobald die fliegenden Bewohner nach der Brut wieder ausgezogen sind, sollte der Nistkasten gereinigt werden. Hierzu wird das Nistmaterial einfach mit Handschuhen herausgenommen und der Brutkasten mit einer Bürste ausgebürstet und abgewaschen.

Vogelhäuschen für Meise, Sperling & Co.

Wer ein Vogelhäuschen aufhängen möchte, um Vögeln ein warmes Plätzchen für den Winter zu bieten, denkt meist nicht weiter darüber nach, für welche Vogelart dieses geeignet ist. Dabei haben Meise, Sperling & Co. verschiedene Ansprüche an das Haus, in dem sie überwintern. Nicht nur die Größe und Beschaffenheit des Einfluglochs ist ausschlaggebend über die Bewohner sondern auch die Bauart. Das bunte LANDHAUS Vogelhäuschen sorgt dafür, dass sich die meisten heimischen Vogelarten im eigenen Garten wohl fühlen.

Halbhöhlenbrüter wie etwa die Amsel, der Zaunkönig oder das Rotkehlchen bevorzugen jedoch ein sicheres Versteck mit gutem Ausblick. Daher ziehen sie am liebsten in Vogelhäuschen mit einem durchgängigen Schlitz ein, der ihnen einen Rundumblick ermöglicht. Blaumeisen sind zudem keine Fans von zu viel Sonne. Sie bevorzugen sowohl im sonnigen Sommer als auch im Winter Vogelhäuschen, die im Schatten angebracht sind. Mauersegler und Schwalben haben nichts für klassische Vogelhäuschen übrig. Für sie gibt es spezielle Bruthilfen, die an der Hauswand dicht unter dem Dach angebracht werden können. Wer also einen bestimmten Vogel anlocken möchte, sollte bei der Vogelhäuschenauswahl auf seine Beschaffenheit achten.

Das passende Futter für das Vogelfutterhäuschen

Das mögen Rotkelchen, Sperling & Co. 
Ob Vogelhaus oder ganze Vogelvilla – auf das Futter kommt es an. Wer ein Vogelfutterhäuschen kaufen möchte, muss längst nicht mehr auf den Winteranfang warten. Durch die rückläufigen Bestände heimischer Singvögel empfehlen Experten, den zwitschernden Besuchern das ganze Jahr über Nahrung bereitzustellen. Welche Vogelarten an das Vogelfutterhäuschen kommen, hängt dabei auch vom Futter ab. Handelsübliche Meisenknödel, Energiekuchen und Sonnenblumenkerne sind äußerst beliebt, da sie fast alle Vögel gern fressen. Wer Rotkehlchen in seinem Garten begrüßen möchte, gibt dem Futter Wildsamen und Haferflocken hinzu. Kirsch- und Apfelkerne können im Spätsommer Haussperlinge anlocken.

Praktisch! Umgekehrt kann das Vogelfutterhäuschen bei heißen Temperaturen im Sommer als erfrischende Vogeltränke oder -bad dienen. Wichtig ist zudem, ein Vogelhaus nie mit chemischen Reinigungsmitteln zu säubern, damit die gefiederten Bewohner beim Fressen keine Giftstoffe zu sich nehmen. Durch die richtige Fütterung der Vögel kann es im Garten bald nicht nur bunt durch farbenfrohe Vogelhäuschen werden, sondern auch melodisch durch die zwitschernden Stimmen der verschiedenen Vogelarten, die im Garten Einzug halten.