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Schluss mit den Coffe-to-go-Bechern!

Schluss mit den Coffe-to-go-Bechern!

Die Deutsche Umwelthilfe startet eine Kampagne gegen die Abfallmengen, die durch Coffee-to-go-Becher entstehen. Mehrwegbecher sollen als Alternative verstärkt eingesetzt werden.

Schnell einen Coffe-to-go und weiter geht es – und sobald der Kaffee leer ist, segnet auch den Becher das Zeitliche. Was so entsteht, ist eine regelrechte Abfallflut. Mit ihrer Kampagne „Becherheld – Mehrweg to go“ wirbt die Deutsche Umwelthilfe (DUH) deshalb nun für wiederverwendbare Alternativen zu Einwegbechern und für ein Ende der Wegwerfmentalität.

Um das zu erreichen, fordert die Umweltorganisation eine Abgabe auf Einwegbecher in Höhe von 20 Cent. Der seit Jahren zunehmende Wegwerftrend durch Coffee-to-go-Becher vergeudet laut der DUH wertvolle Ressourcen und belaste sowohl Umwelt als auch Klima. Die neue Kampagne soll dazu beitragen, den hohen Verbrauch an Einweg-Kaffeebechern zu verringern. Gleichzeitig richtet sich die Kampagne an die Verbraucher, um sie für die Umweltauswirkungen von Coffee-to-go-Bechern zu sensibilisieren und für die Nutzung umweltfreundlicher Mehrwegalternativen zu gewinnen. Abgesehen vom entfallenden Abfall, bieten Mehrweg-Thermobecher, wie der TRAVEL MUG von EMSA, auch den Vorteil, Getränke länger warm zu halten. Zu hundert Prozent dicht ist er ebenfalls.


Coffee-to-go-Becher sind ein wahrer Fluch für die Umwelt. In Deutschland werden pro Jahr 2,8 Milliarden von ihnen verbraucht. Für ihre Herstellung sind 64.000 Tonnen Holz, 1,5 Milliarden Liter Wasser, 11.000 Tonnen Kunststoff und eine Energiemenge notwendig, mit der sich eine Kleinstadt ein Jahr lang versorgen ließe. Diese Probleme dürfen wir nicht länger ignorieren. — so DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch.

Berliner sind für Verbrauchssteuer

Nach Auffassung der DUH lässt sich der Einwegtrend stoppen, wenn die bislang kostenfrei angebotenen Wegwerfprodukte teurer werden. Laut einer Studie im Auftrag der DUH sind 75 Prozent der Berliner für eine solche Verbrauchssteuer auf Wegwerfbecher. Auch auf Landesebene sei dies laut der DUH und problemlos und ohne rechtliche Bedenken umsetzbar.

Die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation möchte außerdem die großen Kaffeehausketten dafür gewinnen, Mehrwegbechersysteme zum Ausschank von Kaffee anzubieten. Auch sollte die Möglichkeit, selbst mitgebrachte und verschließbare Mehrwegbecher in Cafés wiederbefüllen zu lassen, stärker beworben und dadurch bekannter gemacht werden. Denn einen Kaffee kann man unterwegs auch ohne Abfall genießen.

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